Matthias' Kommentare zu Peters Online Tagebuch


Auf dieser Seite befindet sich jeweils das aktuellste Gewäsch, welches ich mir habe einfallen lassen. Wer nach der Lektüre dieses jüngsten Kommentars noch nicht genug hat, der klickt einfach auf einen der angegebenen Monate und befindet sich - schwupps - bei noch viiiel, viiiel mehr Worten ...

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Zu Peters Tagebucheintrag vom 28.2.2004


Ja, so ist das mit der halben Wahrheit und mit der Neigung des Publikums, zwischen den Zeilen zu meinen lesen zu können, was da gar nicht steht.
Da sagt Herr Düker also, er hätte Jörg und mich gesehen "wie wir mit dem Wagen ganz schnell weg wollten". So weit, so gut, so richtig. Naiv, wer da als Autor (Piet) meint, der Leser oder die Leserin würden genau das und nichts anderes verstehen. Naiv, wer da als Leserin oder als Leser meint, Herr Düker hätte mehr gemeint, als da steht (Natürlich HAT er auf diese Naivität gehofft, die sich ja gerade in der von ihm kultivierten Zwischenzeiligkeit ergießt.)
Jedenfalls: der Kontext seines P.S. legt nahe, dass wir - Jörg und ich also - auf der von Peter beschriebenen Veranstaltung waren und das Weite gesucht haben. Aber genau DAS stimmt eben nicht.
Um es klarzustellen: Wir trafen uns, als Jörg und ich tatsächlich im Auto saßen und Herrn Düker allein in der Nordstadt herumlaufen sahen. Wir versicherten uns kurz, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht, und setzten dann unsere Fahrt fort. Keineswegs wollten wir in die "Sau", um dort entsetzt die Veranstaltung zu verlassen, sondern zu diesem Zwecke zu einer Lesung in der Südstadt.
Zu diesem Zeitpunkt war ebenfalls nicht geplant, dann diese Lesung entsetzt zu verlassen. Und nach wie vor ist es so, dass Jörg derjenige war, der auf den Verzicht der Rezeption der zweiten Hälfte dieser Lesung drängte. Dabei richtete sich sein Unbehagen weniger auf die tatsächlich vorgetragenen Texte, sondern eher auf die Stimmung der Veranstaltung als solcher. Wer Jörg kennt, weiß aber, dass ein solches Unbehagen bei ihm eigentlich der Normalzustand ist und nicht so sehr der Veranstaltung angelastet werden kann.
Zudem muss ich hier festhalten, dass ich insbesondere die Texte von Andreas Becker und seinen Vortrag sehr schätze. Letztlich muss ich mir jedoch vorhalten lassen, dass ich mich allzu schnell von Jörg habe überzeugen lassen, dass ein gemeinsamer Kneipenbesuch in diesem Moment ebenfalls viel Erholsames bietet.
Den wiederum machten wir dann wieder in der Nordstadt. Im Grunde sind wir also nicht vor der Sau'schen "Schlachteplatte" geflohen, sondern haben uns auf unserer Flucht dieser angenähert.

Gruß
Matthias
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