NOVEMBER 2003



Zu Peter Dükers TB-Eintrag vom 25.11.2003

Moin moin!
Gedichtband binden?
Da würde ich eine Schleife empfehlen.
Dafür gibt es extra Scheifpapier, am besten das für Band-Schleifmaschinen. Damit kann man dann auch gleich die Wogen glätten, sollte es sich um ungeschliffene Äußerungen handeln. Da schlägt man zwei Fliegen mit einer Schleife und hat auch noch die Möglichkeit, ungehobelten Rezipienten, das Werkzeug für eine auto-pädagogische Maßnahme mitzuliefern.
Ein neue Zielgruppe: Sozialpädagogen mit obligatorischer Gedicht-Tendenz erhalten gleichzeitig ein praktisches Werkzeug zur Bewältigung ihrer selbsternannten täglichen Aufgabe. (Über die verschiedenen Implikationen des Wortes "Aufgabe" haben sich andere schon genug Gedanken gemacht.)

Haar-Bindungen und geschlechtsspezifische Literaturgattungen:
Da der typisch männliche Vertreter unter den gedichteschreibenden LiteratInnen im empirischen Mittel kürzere Haare hat, darf es nicht verwundern, dass auch der Umfang seiner Gedichtschreibung im Mittel geringer ausfällt, als der seiner weiblichen Kolleginnen. Diese können aufgrund ihrer meist größeren Haarlänge selbst Gedichtbände massiven Ausmaßes immer noch in Eigenhaarbindung produzieren.
Der Bereich ausführlicher Prosa wiederum ist eher dem männlichen Geschlecht vorbehalten, wendet man hier doch vorwiegend das Verfahren der Klebebindung an...

Gruß
Matthias
 

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